Roulette und wie man mit Systemen arbeitet und gewinnt.

Roulette spielen mit Strategie hat eine sehr lange Geschichte. Die meisten Spieler beginnen ihr Systemspiel mit dem "Roulette-Trick", also dem Verdoppeln bei Verlust auf die einfachen Chancen, wie Rot und Schwarz. Es soll tatsächlich auch Glückspilze gegeben haben, deren mitgebrachtes Geld immer ausgereicht hat und die nie so oft verdoppeln mussten, dass sie an das Tischlimit gestossen wären. Allerdings dürfen solcherlei Geschichten direkt als Hörensagen abgelegt und vergessen werden. Oft liest man von mathematischen Warscheinlichkeiten, Prozenten und den Begriffen Ecart, Sigma oder Erwartungswert. Die Materie erscheint auf den ersten Blick sehr überschaubar, denn die Bank hat durch die Auszahlungsquote ein garantiertes Einkommen, das bei einem 37tel vom Spielereinsatz liegt. Die Quote ist so gut, daß viele Spieler durch das Anpassen der Einsätze und das Wechseln der Chancen versuchen, diesen Nachteil wieder gut zu machen und zu übertreffen. Über Jahrhunderte wurden solche Ideen theoretisch anhand von Permanenzen überprüft. Diese fehleranfällige und mühevolle Arbeit machen heute Computer mit eigenes dafür entwickelten Simulationsprogrammen. Diese sparen dem Forscher viel Zeit, Geld und viele durch Irrtum entstandene Träume.